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Dieses Thema hat 2 Antworten
und wurde 170 mal aufgerufen
 fun 4 u
Gelöschtes Mitglied
Beiträge:

26.09.2005 13:34
Operator from Hell antworten
also wer bischen Ahnung von EDV hat findet das bestimt goiL:

> > Heute ist Backup-Tag. Mein Lieblingtag! Andererseits hat es
> > natuerlich gewisse Vorteile, der Operator zu sein. Ich linke das
> > tape device nach /dev/null - viel oekonomischer. Zumindest was meine
> > Arbeitszeit angeht, weil ich nicht alle 5 Minuten Baender wechseln
> > muss. Ausserdem dauert das Backup nur noch etwa 12 Minuten, also
> > kann es nicht ganz schlecht sein!
> > Ein Benutzer ruft an.
> > "Wissen Sie, warum das System so langsam ist?" fragen sie.
> > "Wahrscheinlich liegt's an ..." Ich schaue nach, was heute dran ist
> > " ... der Taktfrequenz."
> > "Ah." Wenn sie nicht wissen, wovon man redet , sind sie meistens
> > zufrieden. "Wissen Sie wann das repariert wird?"
> > "Repariert? Es sind 275 Benutzer auf deiner Maschine, einer davon
> > bist du. Nun sei ein braver Junge und lass mal ein paar andere ran.
> > Log aus, Egoist!"
> > "Aber ... aber die Ergebnisse muessen morgen abgegeben werden. Ich
> > brauche nur noch eine Seite auf dem Laserdrucker .."
> > "Aber klar doch! Erzaehl das mal deiner Omama, Bruder!" Ich haenge
> > auf.
> > Hundertausend Hoellenhunde! Man sollte meinen, dass sie endlich
> > lernen NICHT mehr anzurufen!
> > Das Telefon klingelt wieder. Ich weiss, dass er es ist. So was
nervt mich. Ich veringere meine Stimmlage um 2 Oktaven.
> > "HALLO, LOHNBUCHHALTUNG!"
> > "Ah .. oh. Tut mir leid. Ich habe die falsche Nummer..."
> > "SOOO? Wie ist denn Ihr Name, Freundchen? Wissen Sie, wieviel Geld
> > uns solche falschen Anrufen kosten? WISSEN SIE DAS? Ich haette gute
> > Lust, Ihre vergeudete Zeit, meine vergeudete Zeit und die Kosten
> > dieses Anrufs von Ihrem Monatsgehalt abzuziehen! TATSACHE, DAS WERDE
> > ICH AUCH! Wenn ich mit Ihnen fertig bin, werden SIE UNS Geld
> > schulden! WIE IST IHR NAME - UND KEINE LUEGEN! WIR HABEN ISDN!"
> > Ich hoere, wie der Hoerer 'runterfaellt und sich jemand in Trab
setzt - er will sich im Sekretariat des Dekans ein Alibi
besorgen. Ich tippe seinen Benutzernamen ein und rufe im
Sekretariat des zugehoerigen Dekanats an.
> > "Hallo?" meldet sie sich.
> > "Hallo, Simon, Operator hier. Passen Sie auf! Wenn er in etwa 10
> > Sekunden in Ihr Buero stuermt, koennen Sie ihm was ausrichten?"
> > "Ich denke schon...", sagt sie unsicher.
> > "SAGEN SIE IHM: ER KANN RENNEN, ABER ER ENTGEHT MIR NICHT!"
> > "Aehm, gut."
> > "Und nicht vergessen. Es waere doch schade, wenn jemand Ihre Datei
> > mit den einschlaegigen S+M Tips in Ihrem Account finden wuerde..."
> > Ich hoere ihre langen Fingernaegel panikartig ueber die Tastatur
> > klappern...
> > "Sparen Sie sich die Muehe - ich hab' bereits 'ne Kopie. Nun seien
> > Sie eine gutes Maedchen und richten Sie's ihm aus!"
> > Sie verspricht es heulend.
> > Das Schlimme an der Sache ist, die S+M Sache war nur geraten.
> > Trotzdem hole ich mir rasch eine Kopie davon. Koennte mal ganz gut
> > sein, wenn ich nicht einschlafen kann...
> > Inzwischen ist das Backup in neuer Rekordzeit zu Ende gelaufen.
> > 11 Minute und 10 Sekunden. Es lebe die moderne Rechnertechnik!
> > Schon wieder klingelt das Telefon.
> > "Ich brauche mehr Speicherplatz", sagt er.
> > "Warum ziehen Sie nicht in den Osten?"
> > "Quatsch, in meinem Account, Sie Idiot."
> > Idiot? Oh-oh...
> > "Es tut mir so leid", sage ich wie Mutter Beimer in der
> > Lindenstrasse, "aber ich hab' das nicht ganz mitgekriegt. Was sagten
> > sie doch gleich?"
> > Ich kann die aufkommende Angst durch die Leitung riechen.
> > Aber es ist zu spaet: er ist erledigt und er weiss es.
> > "Aehm, ich sagte, haette gerne etwas mehr Speicherplatz in meinem
> > Account, bitte."
> > "Aber klar. Augenblick mal."
> > Ich hoere ihn erleichtert aufatmen, obwohl er die Sprechmuschel mit
> > der Hand abdeckt.
> > "Erledigt. Sie haben massig Platz jetzt."
> > "Wieviel?"
> > Das geht mir nun wirklich auf den Kecks! Nicht nur, dass sie dauernd
> > Speicherplatz von mir fordern, sie wollen mich auch noch
> > kontrollieren und protestieren, wenn ich ihnen nicht genug gebe. Sie
> > sollten gluecklich sein mit dem, was von mir gibt, und basta!
> > Wieder mit Mutter Beimer :
> > "Also, schaun' wir mal. Sie haben 60 MB frei."
> > "Klasse! 120 MB zusammen. Vielen Dank", sagte er, begeistert von
> > seiner Verhandlungstechnik.
> > "Moment!" unterbreche ich. Das muss man geniessen wie einen
> > Suedaustralischen bei Raumtemperatur. "60 MB insgesamt."
> > "Was? Ich habe doch schon 60 MB belegt. Wie kann ich dann noch 60 MB
> > frei haben?"
> > Ich sage nichts. Ist auch nicht noetig. Er wird schon noch drauf
> > kommen.
> > "Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrr
> > rrggggghhhhhh!"
> > Ich mag mich, wenn ich eklig bin. Ehrlich!
> >
> > Ich spiele gerade DOOM an der Masterconsole, als irgend so ein
> > gedankenloser Bastard anruft.
> > Ich hebe ab.
> > "Hallo?", sage ich.
> > "Wer ist da?", sagen sie.
> > "Ich denke, ich bin's", sage ich. Wozu habe ich den Kurs
'Erfolgreiches Verhandeln am Telefon' absolviert?
> > "Wer ich?"
> > "Wird das ein Oestereicherwitz?" sage ich, waehrend ich mit allen
> > verfuegbaren Fingern auf den Feind ballere.
> > ZU SPAeT. YOU GOT KILLED. GAME OVER.
> > Meine Laune sinkt von minus zweihundert auf den absoluten
Nullpunkt.
> > "Was kann ich fuer Sie tun?" Stimme so weich wie Kaschmirwolle -
(ein untruegliches Warnzeichen!)
> > "Aehm, Ich haette gerne gewusst, ob wir ein bestimmtes
Software-Paket haben..."
> > "Was fuer eine Software ist das?"
> > "Aehm, sie heisst B-A-S-I-C."
> > > klickerdiklackerdiklick r-m b-a-s-i-c.e-x-e <
> > "Hm, tut mir leid, haben wir nicht. Wir hatten das mal..."
> > "Oh. Na gut, die andere Sache, weswegen ich anrufe: koennte man
alle Daten in meinem Account auf Band kopieren. Dann haette ich
eine Sicherheitskopie zu Hause, im Falle eines Falles..."
> > "Im Falle eines Falles?"
> > "Ja, falls sie zum Beispiel aus Versehen geloescht werden oder
so ..."
> > "GELOeSCHT! Ah, machen Sie sich da mal keine Sorgen. Wir machen
doch Backups."
> > (Ich bin so ein Schwein!) "Wie ist Ihr Username?"
> > Er gibt mir seinen Usernamen. Nicht sehr helle!
> > > klickediklackediklick <
> > "Aber Sie haben doch gar keine Daten in Ihrem Account!" sage
ich, baffes Erstaunen in der wohlmodulierten Stimme.
> > "Natuerlich habe ich Daten. Sie schauen sicher an der falschen
Stelle!"
> > > klickediklackediklick <
> > "Ah, stimmt. Ich war falsch", sage ich.
> > Hat er nicht gerade 'Typisch' in seinen Bart gemurmelt? Mein
lieber Freund...
> > "Ich Wollte sagen: DER USERNAME EXISTIERT GAR NICHT."
> > "Was?" Wimmern in der Leitung. "Aber da muss einer sein. Ich habe
doch erst heute morgen darin gearbeitet!"
> > "Aha! Da liegt das Problem. Sehen Sie, da war ein Virus im System
heute morgen. Der ... aeh .. Leonardo da Vinci Virus. Loescht
alle User, die gerade eingeloggt sind, wenn er losbricht."
> > "Das kann nicht sein. Meine Freundin war auch eingeloggt, und
jetzt bin ich gerade in ihrem Account!"
> > "Und welcher ist das?"
> > ER SAGT ES MIR. MANCHE LEUTE LERNEN'S NIE.
> > "Ah, ja. Den Account konnten wir gerade noch retten." >
> > klickediklackediklick < "Sie hat nur alle Daten verloren."
> > "Aber..."
> > "Keine Sorge. Wir haben doch alles auf Backup."
> > "Oh, Gott sei Dank!!!"
> > "Auf Lochstreifen-Backup! Haben Sie einen Leser dafuer? Wir
nicht! Viel Spass!!!"
> > Ich bin so ein Hund!
> >
> > Mein Job ist so eine Hetze, dass ich kaum dazu komme, kurz mal
ins Kino zu fahren, bevor die Leute ihre Ausdrucke abholen
kommen. Die Queue ist sowieso viel zu voll, als dass ich alles
rechtzeitig ausgedrucken (und sortieren) koennte. Also kille ich
alle die kleineren Jobs bis auf zwei, und die lassen sich im Nu
sortieren.
> > Nach dem Film (einer von diesen Endlos-Bertoluccis, wo der Held nach
> > drei Stunden endlich in grandiosen Visionen zugrunde geht), komme
> > ich zurueck, um die Ausdrucke auszugeben.
> > Etwa fuenfzig Leute warten draussen und ich habe zwei Ausdrucke.
> > Stimmt ziemlich gut mit meinem Durchschnitt ueberein.
Andererseits haette ich mehr killen sollen. Egal, ich lasse die
beiden Ausdrucke elegant auf den Tisch gleiten, drehe mich um und
gehe betont langsam zurueck in meinen Glaskasten. Dabei halte ich
deutlich sichtbar das Clipboard in der Hand, das mit den grossen
roten Buchstaben
> > 'ACCOUNTS TO REMOVE' auf der Rueckseite. Keiner sagt ein Wort.
> > Wie immer.
> > Ich sitze wieder gemuetlich im Operator Sessel und beobachte den
> > Ueberwachungs-Monitor, der zufaellig mit dem Videoplayer aus der
> > medizinischen Optik verbunden ist (zur Reparatur hier;
geschaetzter Termin der Ruecklieferung irgendwann in 2001).
Ploetzlich klingelte das Telefon. Das muss heute schon das zweite
Mal sein, und es beginnt mir auf die Nerven zu gehen.
> > "Ja?" sage ich und halte das Bild an.
> > "Ich hab' aus Versehen meinen Lebenslauf geloescht", sagt die
Stimme am anderen Ende.
> > "Tatsaechlich? Wie war Ihr Username?"
> > Er sagt es mir. Sch...., wie langweilig.
> > "Ah, nein. Nicht Sie haben ihn geloescht - ich war's."
> > "Was?"
> > "Ich hab' ihn geloescht! Er war voll mit Sch...! In keinem
einzigen Fach was Besseres als 'ne zwei!"
> > "Haeh?"
> > "Und der Mist mit dem Austauschstudium - das war Ihre Freundin, und
> > wir beide wissen das!"
> > "Haeh??"
> > "Na, Ihre Studienangaben. Ich hab's nachgeprueft. Sie haben
gelogen."
> > "Wie haben Sie ..." Es klickt deutlich hoerbar. "Oh, nein.
SIE sind's! Der BASTARD OPERATOR FROM HELL!"
> > "Leibhaftig, am Telephon und in Ihrem Account. Es waere wirklich
> > besser gewesen, nicht anzurufen, wissen Sie. Vor allem haetten
Sie Ihren Usernamen lieber fuer sich behalten sollen..."
> > < klickediklackediklick >
> > "Tja, und dann haetten Sie dem System Manager keine so boese mail
> > schicken duerfen. Eine mail, die ausdrueckt, was Sie von ihm
halten - in huebschen Bildern!"
> > "Ich habe keine ..."
> > < klickediklackediklick klick >
> > "So? Haben Sie nicht? Wer kann das noch sagen heutzutage? Keine
> > Sorge, es bald wird alles vorueber sein...."
> > < klickediklackediklick klick >
> > " ... noch den Usernamen zurueckaendern ..."
> > < klickediklackediklick >
> > "B-b-b-b", blubbert er, wie eine desynchronisierte PDP-11.
> > "Leben Sie wohl", sage ich ueberfreundlich. "Ich denke, Sie
sollten jetzt besser packen. Viel Spass beim Neubeginn."
> > Ich lege auf.
> > Zwei Sekunden spaeter laeutet das rote Telefon. Es ist der Boss.
Er knurrt den Usernamen - von wem wohl? - und etwas ueber eine
> > schweinische mail.
> > "Sie wissen, was Sie zu tun haben ..." mit den Punkten und allem.
> > Spaeter, im Abrechnungscomputer der Staedtischen
Elektrizitaetswerke, waehrend ich die naechste Rechnung des armen
Schweins um ein paar Nullen korrigiere, wundere ich mich wieder
einmal ueber diesen hartnaeckigen und unglaublichen Mangel an
Urteilsvermoegen - welche Bloedheit kosmischen Ausmasses treibt
sie immer wieder dazu, bei mir anzurufen. Noch spaeter, als ich
im FBI Computer sein Photo von der WWW Page in die Gesuchtenliste
kopiere (die mit dem Label 'Dringend gesucht, bewaffnet und
gefaehrlich, sofort schiessen'),
> > komme ich zu dem Schluss, dass ich es wohl niemals wissen werde -
> > aber das Leben geht weiter.
> > Ein paar Stunden spaeter sehe ich die GSG 9 sein Apartment
umstellen, und mir wird klar: fuer ein paar von uns wird es das
nicht. Aber morgen ist ein neuer Tag.
> >
> > Es ist Donnerstag und ich bin guter Laune. Es ist Zahltag. Ich
denke, ein paar Anrufe koennen nicht schaden. Also lege ich den
Hoerer zurueck auf die Gabel. Es laeutet.
> > "Seit Stunden versuche ich Sie zu erreichen!" schreit eine Stimme
am anderen Ende.
> > "Nanana, STUNDEN koennen's gar nicht gewesen sein", sage ich,
> > waehrend ich 'Blade Runner' ins Cover zurueckstecke und mir die
> > Rueckseite anschaue. "Allenfalls 114 Minuten. Ich hatte einen
langen Chat mit dem grossen Boss. Versuchte, bessere Technik fuer
unsere Benutzer herauszuschlagen."
> > Eins, zwei, drei ...
> > "Oh, tut mir leid."
> > "Macht nix. Ich bin nicht nachtragend."
> > Ich nehme mir vor, sein Passwort in den naechsten Tagen etwas
> > abzuaendern, in etwas, worauf er nicht so schnell kommen duerfte.
> > "Aehm, ich weiss nicht, wie ich ein File umbennen kann", sagt er.
> > Oh, Gott... Moment, es ist ja Zahltag, nicht? Also bin ich guter
Laune.
> > "Aber klar. Tippen Sie nur 'rm' und den Filenamen."
> > "Vielen Dank."
> > "Keine Ursache."
> > (Jetzt bin WIRKLICH guter Laune. Vielleicht sollte ich heute das
> > Skript fertigschreiben, das Abspeichern zu bestimmten, zufaellig
> > gewaehlten Zeiten unmoeglich macht.) Das Telephon laeutet wieder.
> > "Hallo?"
> > "Hallo, ebenfalls", sage ich.
> > "Ist das der Kontrollraum?"
> > "Aber klar doch", sage ich, zuckersuess.
> > "Koennten Sie mir bitte meine Ausdrucke herausbringen? Ich
brauche sie dringend, und der Ausdruck muesste schon seit fuenf
Minuten zu Ende sein."
> > "Ihr Username?" frage ich.
> > Er gibt ihn mir, und ich notiere ihn fuer spaeter.
> > "Kein Problem. Moment.", sage ich und gehe 'rueber zu den
Druckern.
> > Ein RIESEN Haufen von Ausdrucken liegt auf dem Boden. Und,
> > tatsaechlich, sein Dokument liegt ganz oben auf. Ich breite es
ueber dem Haufen aus und spruehe grosszuegig unser
Spezialfleckenwasser in der Gegend. Dann fahre ich den schweren
Bandwagen ein paar Mal darueber und klemme es zum kroenenden
Abschluss vier, fuenf Mal in die schwere Safetuere ein, wo wir
die Backup-Baender aufbewahren sollten.
> > Huebsch.
> > "Hier sind Ihre Ausdrucke", sage ich, "Tut mir leid, dass es
solange gedauert hat. Wir haben ein paar kleinere Probleme mit
dem Drucker."
> > Ein Blick und er macht sich fast in die Hose.
> > "Oh, Gott! Kann ich es nochmal drucken?" fragt er besorgt.
> > "Aber klar doch", sage ich. "Aber, wie gesagt, unser Printer ist
nicht besonders gut drauf heute."
> > "Aeh, kann ich es auf dem Laser drucken - funktioniert der?"
> > "Natuerlich, aber das kostet eine Kleinigkeit", sage ich,
Mitgefuehl verstroemend.
> > "Egal, was es kostet! Das ist hyper-dringend!"
> > Ich schleiche zurueck in den Druckerraum und suche die Toner-
> > Kassette, die wir fuer spezielle Faelle aufbewaren - die mit den
dicken
> > schwarzen Streifen in der Mitte und den blassen Raendern. Ich
habe auch ziemlich lange gebraucht, bis sie so gut funktionierte.
Der Ausdruck kommt raus und ich bringe ihn sofort nach vorne.
Bloss nichts verpassen.
> > "W-w-w-was ist den jetzt passiert", winselt mich der Geck an.
> > Gut, dass ich den Usernamen notiert habe - Geistige Folter ist
> > vielleicht doch etwas, wofuer ich mich laengerfristig begeistern
> > koennte.
> > "Aeh, nichts. Ich meine, klar: es ist nicht perfekt. Aber der
Toner hat auch schon 47 Tausend Seiten drauf und wurde 17mal
nachgefuellt. Ich finde, es ist noch gut gegen das, was wir sonst
so bekommen."
> > Der Geck zahlt und beginnt zu wimmern.
> > "Na, kommen Sie. Kein Grund zum Heulen. Haben Sie die Arbeit auf
> > Disketten?"
> > Er gibt mir eine kleine Plastikbox mit Disketten. Ich huepfe
schnell rein und lege sie kurz auf den Loesch-Magneten. Ich gehe
wieder hinaus.
> > "Tut mir so leid, aber mir faellt gerade ein, dass unser
Lesegeraet hinueber ist. Sie muessen damit zu dem Druckerraum
U am anderen Ende des Campus - kennen Sie den? - und es dort
ausdrucken. Dort sollte es klappen. Die haben gestern einen neuen
Toner bekommen."
> > "SUPER!"
> > "Gern geschehen. Und denken Sie daran: immer die Disketten hoch
> > ueber den Kopf halten. Das Erdmagnetfeld ist heute wieder extrem
> > stark."
> > "Haeh???"
> > "Keinen langen Reden. Machen Sie's."
> > Er marschiert los, die Disketten hoch ueber dem Kopf.
> > Manchmal hasse ich mich selbst.
> >
> > Die dauernde Langeweile bringt mich um. Also lese ich User email,
um die Zeit tot zu schlagen. Allerdings muss ich zugeben, dass
die heutige Lieferung auch nur zum Gaehnen anregt. Nicht eine
wirklich gute Nachricht darunter. Nicht mal versteckte
Andeutungen ueber Fummeln im Supermarkt, wie sonst. Gar nichts.
Statt dessen muss ich mir den ueblichen Sch... zu Gemuete
fuehren: Welcher Verwandte wann welche Art von Operation ueber
sich ergehen lassen muss, und welche es nicht ueberlebt haben,
wie das Wetter auf der anderen Seite des Erdballs ist
- die Sorte von Redundanzmails, die nur unsere Queues
vollknallen!
> > Um die Sache etwas aufzulockern, hole ich eine persoehnliche
Party-Einladung aus einer Mailbox, poste sie unter dem Namen des
Senders in alt.singles.with.severe.social.dysfunctions im USENET
und mache eine Notiz in meinem Kalender, damit ich rechtzeitig
dort bin - mit meiner Videocamera. Koennte was werden!
> > Was steht als naechstes an? Ah ja, die medizinische Datenbank, in
der die Vertrauensaerzte der Uni die Krankheitsgeschichten der
Angestellten speichern. Ich grepe schnell mal durch nach 'Herpes'
und 'Syphilis' und verkaufe die Ergebnisse an die lokale
Boulevardpresse.
> > Um meine Spuren zu verwischen, gehe ich in den Account des
> > Oberarztes und fuege dort folgenden Eintrag in sein online
Tagebuch ein: "DM 500, Med. Daten an Zeitung" Sollte ausreichen!
> > Ich schichte ein paar Baender aus den Regalen auf den Laborwagen
und zurueck, damit es so aussieht, als ob wir sie tatsaechlich
verwenden.
> > Dann gehe ich in Archie und suche nach einem bestimmten, verborgenen
> > X-GIF Server, von dem ich gehoert habe. Als ich ihn finde, starte
> > ich einen Batch unter einem User-Account um die
Bildchen 'runter zu laden - natuerlich auf seine Kosten. Gerade
noch rechtzeitig faellt mir ein, ob auch genug Speicherplatz fuer
die Bilder frei ist.
Um ganz sicher zu gehen, entferne ich alle Dateien auf der
Platte, die nicht direkt mit dem Batch zu tun haben. Zum Beispiel
die ganzen LaTeX Dokumente "diss*.*"; die sind in letzter Zeit
sowieso schon wieder viel zu gross geworden.
> > Zurueck in User email schaue ich, ob sich inzwischen was getan
hat.
> > Naaah. Schliesslich grepe ich alle files nach 'schwanger',
'Scheidung' und 'Therapie' und poste sie anonym in eine lokale
Klatsch-Newsgroup.
> > Dann, bevor ich auch nur piep sagen kann, ist der Strom weg!
In der naechsten Sekunde laeutet schon das Telefon.
> > "Hallo?" sage ich, wuetend - der Coyote hat den Roadrunner gerade
fast am Wickel gehabt!
> > "Was ist mit dem Comp..."
> > Ich haenge auf. Jetzt geht's um Leben oder Tod. So schnell ich
kann, reisse ich das Stromkabel des Mainframes aus der
Notstromversorgung und schliesse fieberhaft mein TV daran an.
Verdammt! Der Roadrunner war wieder schneller!
> > Inzwischen fangen ueberall die Warner an zu jaulen, weil die
> > Hauptplattenspeicher 'runterfahren. Aber was soll's? Mein Mac und
> > mein Terminal sind sowieso fest mit der Notstromversorgung
> > verbunden, und ich bin im Beer Factory Level in Dark Castle.
> > Das Telefon klingelt schon wieder. Also lasse ich die
> > Kommunikationssicherung am Notstromschaltkreis herausschnappen und
> > endlich ist Ruhe. Um ganz sicher zu gehen, hole ich den
> > Hockeyschlaeger aus dem Spind und uebe ein bisschen
Einer-gegen-die-Wand. Durch das Glasfenster schaut das aus, als
ob ich wie ein Wahnsinniger nach dem Fehler suche - wie ueblich.
> > 10 Minuten spaeter ist der Strom wieder da und die Diagnose
meldet zwei Hard Disk Crashs auf dem Main Level, zum Teufel
damit! Ich habe keinen Mann verloren, bin kurz vorn letzten Level
und im TV kommen noch mehr Cartoons!
> > Das andere Telefon laeutet, ein User (welch Ueberraschung!).
> > "Kontrollraum", sage ich, so richtig im Stress.
> > "Wann wird der Computer..."
> > Ich lege auf.
> > Im Moment komme ich ganz gut voran. Nur noch ein Wizard, der
> > unablaessig Bannflueche schleudert, steht zwischen mir und dem
letzten Bild. Gleich bin ich drin!
> > Das Telefon laeutet schon wieder! Mit einem raschen Hieb schalte
auf Freisprechen.
> > "Kontrollraum", bruelle ich, voll involviert.
> > "Ich hab' meine Files geloescht. Meine Daten sind weg", winselt
ein User ueber den Lautsprecher.
> > "Aber sicher doch", sage ich, weil ich mich nicht erinnern kann.
Diese Bemerkung genuegt, um mich den Bruchteil einer Sekunde
abzulenken.
> > Der Wizard nagelt mich in den Boden und schmeisst mir noch einen
> > Feuerball hinterher. GAME OVER.
> > "Wie war Ihr Username?" sage ich mit Honig gesalbter Stimme.
> > Er sagt es mir. Ich schaue nach - und er hat recht. Sch....,
dabei war ich es nicht mal!
> > Um meinen guten Ruf zu wahren, wechsele ich sein Login Directory
> > nach /dev/null, setzte seinen Pfad auf '.' und setzte einen alias
auf sein 'news' Kommando, welches ein scheussliches kleines
Skript in seinem frueheren Home Directory startet. Das Skript
schickt eine nicht mehr ganz politisch korrekte email an die
Beauftragte fuer Gleichberechtigungsfragen der Uni und loescht
sich anschliessend selbst. Wohl bekomm's!
> >
> > Es ist Freitag; also gehe ich frueher zur Arbeit, sogar noch vor
dem Mittagessen. Das Telefon klingelt. Sch....
> > Ich blaettere den Ausredenkalender um.
> > "Sonneneruptionen" steht da. Ok, darueber muss ich erst ein
bisschen recherchieren. Zwei Minuten spaeter bin ich fit fuer den
ersten Anruf.
> > "Hallo?" sage ich.
> > "WO SIND SIE GEWESEN! ICH HABE SCHON DEN GANZEN VORMITTAG ANGERUFEN
> > UND NIEMAND GEHT RAN!"
> > Ich hasse es, wenn sie mich schon am fruehen Morgen anbruellen.
Es deprimiert mich irgendwie. Sie wissen, was ich meine ...
> > "Aeh, ja. Tja, wir hatten heute morgen auch wieder extrem starke
> > Sonnenaktivitaet. Das kann boese Auswirkungen auf die
> > Kommunikationsleitungen haben...", sage ich, zuckersuess.
> > "Haeh? Aber sonst habe ich doch jeden erreicht?!"
> > "Tja, das ist durchaus moeglich. Die Auswirkungen erhoehter
> > Sonnenaktivitaet sind ziemlich un-vor-her-seh-bar. Letzte Woche
hatten wir sogar den Fall, dass ein paar Files einfach vor den
Augen ihres Besitzers verschwunden sind, waehrend er noch damit
gearbeitet hat ..."
> > "Wirklich?"
> > "Kein Sch...! Aeh, wollen Sie, dass ich Ihren Account schnell
checke?"
> > "Aeh, ja. Ich hab ein paar wichtige Dateien drin..."
> > "Ok, wie war noch Ihr Username ..."
> > Er sagt ihn mir. Ehrlich, eine Muecke mit einem Sprengsatz zu
> > erledigen, ist schwieriger. Mit einem atomaren Sprengsatz. Mit
AWACS Unterstuetzung. Sch....!
> > (Ich verzichte ab jetzt auf den klickediklackediklick Teil, ok?)
> > "Wieviele Dateien sind in Ihren Account?" frage ich.
> > "Aehm, also, etwa 20 in meiner Doktorarbeit, circa 10 mit den
Daten dazu, und noch etwa 20 fuer das Buch, das ich gerade
herausgebe."
> > "Hm. Ich glaube, wir schauen erst mal, was noch zu retten ist.
Also, da sind noch zwei Files lesbar, .cshrc und .login ..."
> > "AAAAAAAAAAAaaaaaaaaaarrrrrrrrrggggggghhhhhhhh!!!!!!!"
> > Er schluchzt leise ins Mikrophon - mir kommen auch die Traenen!
> > "Was mach' ich nur?" schnueffelt er.
> > "Ok, haben Sie irgendwas davon auf Floppy gesichert?"
> > "Schon, aber die sind schon Wochen alt!"
> > Ich spiele mit dem Schalter des Floppy-Loeschers.
> > "Ok", sage ich, "wie waer's, ich komme kurz rueber und lade die
> > Backups in Ihren Account, damit Sie pronto weiterarbeiten
koennen?"
> > "Das waere toll", wimmert er, "aber die Floppys habe ich zu
Hause. Ich fuerchte, die muss ich heut' Nacht selber
runterladen."
> > "Gut. Aber denken Sie daran, was ich vorhin gesagt habe:
> > Sonneneruption sind Gift fuer Disketten und Maschinen. Sie
muessen Ihre Floppys unbedingt vor der gegenwaertigen
Sonnenaktivitaet schuetzen. Sonst verlieren Sie noch alle Daten."
> > "Wie mach ich das? Sie in Alufolie wickeln?"
> > "UM GOTTES WILLEN, NEIN! Alufolie ist das Schlimmste! Sie wissen
> > doch was mit Alufolie im Microwellenherd passiert, oder?!"
> > "Doch.."
> > "Dann verwenden Sie's auch nicht! Es gibt nur eine sichere
Methode, Disketten erfolgreich zu schuetzen..."
> > "Und wie?"
> > "MAGNETISCHE FELDER! Packen Sie Ihre Floppys in einen
> > Kopfkissenbezug gefuellt mit moeglichst vielen Magneten. Sie
koennen zum Beispiel die von Ihrem Kuehlschrank nehmen. Sie
wissen schon, mit denen Sie ihre Zettel dort festpinnen -
Solarpartikel hassen magnetische Felder."
> > "Wow. Danke."
> > "Gern geschehen. Es ist nur mein Job..."
> > Sch...., ich mache Fortschritte.
> >
> > Ich finde, so ein verantwortungsvoller Posten wie meiner sollte
mit einer angemessenen Mittagspause verguetet werden. Fuer die
paar Stunden setze ich den Hausmeister auf meinen Stuhl, damit
es nicht so aussieht, als wir unsere Pflichten vernachlaessigen
wuerden (sic!).
Ich erklaere ihm, dass er nur darauf achten muss, dass der Hoerer
nicht aus Versehen auf der Gabel landet. Er ist einverstanden und
ich verschwinde.
> > Zuerst die Bank. Ich lasse 20 Mark in Zehnpfenningstuecke
wechseln und frage dann nach meinem Kontostand. Waehrend der
Angestellte noch tippt, ziehe ich unauffaellig den Netzstecker
von seinem Endgeraet.
> > Es stirbt natuerlich und ich sage, dass ich in Eile bin und dass
ich gerne den Manager von diesem Sauladen sehen moechte.
> > Er walzt durch die Tuer wie ein gut gefuettertes Riesenbaby und
fragt mich, ob es ein Problem gaebe. Ich sage, alles, was ich
wolle, sei mein Kontostand und ob das denn zuviel verlangt sei
und dass ich immer noch in Eile sei. Dann kreuze ich die Finger.
JA! Er findet das herabhaengende Netzkabel, steckt es wieder rein
und loggt sich ein,
> > MIT DEM MANAGER ACCOUNT.
> > Ich stolpere wie zufaellig an den Schalter und stosse aus
Versehen 200 Zehnpfenningstuecke hinunter. Der Manager beachtet
mich nicht, aber alle anderen tauchen nach den Muenzen. Ich
beobachte ungestoert, wie er sein Passwort eintippt - mit der
halsbrecherischen Geschwindigkeit von einem Zeichen pro Sekunde!
Gar kein Problem, der Hardliner macht es mir sogar noch leichter,
indem er ein semantisches Wort als Passwort gewaehlt hat: ZINSEN.
So ein Scherzkeks! Ich verziehe keinen Gesichtsmuskel. Nicht ganz
einfach, wenn ich an meine ueberschuldete Hypothek denke. Heute
Nacht werde ich da einiges richtigstellen...
> > Ein Benutzer, den ich noch vom D(eletion)-Day '94 kenne, naehert
ich, um mich anzuquatschen. Sogar der Manager schuettelt
abwehrend den Kopf, aber es ist zu spaet. Er haelt direkt vor mir
und richtet das Wort an mich!
> > "Aehm, Entschuldigung. Koennten Sie mir einen Tip geben, welchen
> > Computer ich am besten fuer meine Diplomarbeit kaufe?" ?!
> > Genau.
> > "Schon mal vom neuen Pentium gehoert?" frage ich.
> > "Ja..."
> > "Meiden Sie den wie die Pest! Kaum jemand weiss das, aber man
> > handelt sich fuerchterliche Probleme ein, wenn man ein
Betriebssystem so schnell laufen laesst. Manche von den Kisten
machen ueber 100 Millionen obstructions per second. Sie koennen
sich ja vorstellen, dass da eine solch billige Kiste aus dem Takt
kommen muss, nicht? Die Katastrophe ist praktisch
vorprogrammiert!"
> > "Oh!"
> > "Nehmen Sie lieber was Sicheres und Bewaehrtes. Ein ZX81 mit dem
> > doppelten Cassettenlaufwerk, wenn Sie das kriegen koennen. Im
> > Vertrauen: Die sind nicht mehr leicht zu bekommen, weil alle
Leute, die wirklich was davon verstehen, natuerlich nur bewaehrte
Technik kaufen.
> > Kaufen Sie bloss keine Harddisk dazu. Sie haben doch sicher schon
> > gehoert, wie oft die kaputtgehen? Cassetten dagegen halten ewig!"
> > "Danke, super!"
> > "Keine Ursache! Wie war doch noch gleich Ihr Username?"
> > Er sagt ihn mir. Gerade noch rechtzeitig fuer D-Day 96. Man
sollte meinen, dass sie's irgendwann lernen!
> > Zurueck an meinem Arbeitsplatz finde ich den Hausmeister -
> > eingeschlafen vor dem Terminal. Ich frage ihn, ob er nicht lieber
hier arbeiten moechte, aber er lehnt dankend ab. Hier hat er
nicht die Moeglichkeit, Leute in der Toilette aufzuschrecken...
> > Ich lege den Hoerer zurueck auf die Gabel und sofort klingelt es.
Ich hasse es, wenn es das tut. Ich brauche immer eine Ewigkeit,
die Earphones nachher wieder reinzupfriemeln.
> > Diesmal ist es anders. Die heisseste Mieze auf dem Campus ist
dran - und sie hat ein Computerproblem! Ich liebe solche
Augenblicke. Sie machen den Job erst dazu, was er ist.
> > "Wie ist Ihr Username?" frage ich - als ob ich es nicht auswendig
> > wuesste.
> > So schnell ich kann ueberfliege ich ihre persoenliche email - das
meiste
> > nur todlangweiliges Zeug - und grepe die gesamte User email nach
> > ihrem Usernamen. Nichts - vortrefflich!
> > "Wie kann ich Ihnen helfen?" floete ich charmant.
> > "Ich kann mein Dokument nicht abspeichern. Es sagt etwas mit zuwenig
> > Speicherplatz."
> > "Das werden wir gleich haben", sage ich und loesche alle anderen
Files auf ihrer Platte - ausser den ihrigen natuerlich. "Jetzt
sollte alles funktionieren..."
> > "Oh, vielen, vielen Dank", haucht sie ins Mikrophon.
> > Ich notiere mir, dass ich morgen wieder etwas an ihren Account
> > herumdoktere.
> > Das Telephon laeutet, fast bevor ich es wieder auf der Gabel
habe.
> > "Meine Daten sind alle weg!" schreit jemand am anderen Ende.
> > "Wann war das?" frage ich.
> > "Gerade eben...", sagt er schluchzend.
> > "Aha. Tja, Kopf hoch. Es sind noch drei Tage bis zum
Semesterende.
> > Wenn Sie Tag und Nacht dran bleiben, werden Sie schon noch eine Drei
> > minus schaffen:"
> > Er schluchzt noch zwei-, dreimal leise und legt auf.
Schwaechling!
> > Das Telephon laeutet schon wieder!
> > "Der Bildschirm an meinem PC ist so schwach. Ich kann kaum die
> > Buchstaben erkennen. Soll ich den Helligkeitsregler hochdrehen?"
> > "NEIN!" schreie ich. "Fassen Sie den Knopf nicht an! Haben Sie
auch nur die leiseste Ahnung, was da fuer eine Strahlung
'rauskommt, wenn Sie den Knopf ganz zum Anschlag drehen?!"
> > "Also ich .." sagt sie verunsichert.
> > "HOEREN SIE AUF MEINEN RAT!" sage ich. "Es gibt nur einen SICHEREN
> > WEG, ein schwaches Display aufzumoebeln, und das ist:
> > Nadelenergieimpulse in die Treiber geben!"
> > Die Worte 'Nadelenergieimpulse ' und 'Treiber' sind zuviel fuer
sie. Wenn Leute solche Ausdruecke hoeren, gehen sie automatisch
in 'dummy mode' und machen ALLES, was ich sage. Ich koennte ihr
jetzt vorschlagen, nackt, nur mit einem Netzkabel bekleidet ueber
den Campus zu sprinten und sie wuerde es wahrscheinlich
machen...Hmmmm.
> > "Haben Sie zufaellig ein uebriges Netzkabel 'rumliegen?"
> > "Nein..."
> > "Oh, naja. Dann muessen wir das mit den Nadelimpulsen
probieren...
> > Also, Sie schalten jetzt so schnell Sie koennen Ihren PC ein und
aus. Einfach den Kippschalter hin und herflippen, verstehen Sie?
Etwa dreissig mal."
> > "Soll ich vorher meine Disketten 'rausnehmen?"
> > "NEIN! Wollen Sie alle Ihre Daten verlieren?!"
> > "Oh. Nein, natuerlich nicht. Also..."
> > Ich lausche gespannt.
> > ..klick klack klick klack klick klack klick klack klick klack kl
BUMM!
> > Erstaunlich! 27 oder 28. Normalerweise macht sich das Netzteil
schon nach dem achten oder neunten Mal in die Hose!
> > "MEIN COMPUTER! ER RAUCHT!" schreit sie an anderen Ende.
> > "Wirklich?? Da muss ein Fehler im Netzteil gewesen sein! Gut,
dass wir das geklaert haben! Haben Sie noch Garantie auf die
Maschine?"
> > "NEIN!"
> > "Du liebe Guete! Was fuer ein Pech! Tja, dann hilft nur
reparieren lassen.
> > Haben Sie wenigstens Ihre Daten gesichert?"
> > "Ja, ins System, gestern erst. Aber die ganze Arbeit von heute
morgen ist futsch!"
> > "Sie Aermste! Wie war Ihr Username? Ich will gleich mal checken,
ob Ihre Backups ok sind..."
> > Sie sagt ihn mir...Archiv\Privat\Gag

stramPF Offline

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Beiträge: 859

28.09.2005 22:17
Operator from Hell antworten
nice

but much to read

peace

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